03 JunZigarren – Wie alles begann…

 

Zwölfter Oktober 1492. Dieses Datum ist allgemein bekannt. In der Schule war es das Datum, das mit dem Beginn der Neuzeit gleichgesetzt wurde, Bücher kreisen darum, und so mancher Film hatte es zum Thema. Der 12. Oktober 1492 war der Tag, an dem Christoph Kolumbus, nachdem er sich um eine halbe Hemisphäre verrechnet hatte, versehentlich die beiden Amerika entdeckte. Was die Schule allerdings nicht vermittelt: Die drei Schiffe des Kolumbus segelten siebzehn Tage später, am 29. Oktober, in die geschützten Gewässer der Bahia de Gibara von Kuba. Da der Genuese durchaus ein weitblickender, aber auch ein vorsichtiger Mann war, schickte er zwei Matrosen an Land: Rodrigo de Jerez und Luis de Torres. Hier -und nicht auf der Bahamainsel San Salvador, wie oft fälschlicher­weise berichtet wird – geschah es: Zwei spanische Abenteurer trafen auf eingeborene Männer und Frauen, die etwas rauchten, das höchst­wahrscheinlich die erste Version einer Zigarre war. Und es waren Havannas! Natürlich unterschieden sich diese Zigarren von den heu­tigen, denn sie waren aus rohen, gedrehten Blättern von unbehandel­tem Tabak gefertigt, während getrocknete Maishülsen als »Deckblätter« dienten. Der geschätzte Umfang der Zigarren betrug Arm­stärke. Weiter ist überliefert: Rodrigo tat einige Züge und wurde so zum ersten europäischen Zigarrenraucher in der Geschichte. Acht Tage später, am Dienstag, dem 6. November, wurden Rodrigo und Luis erneut an Land gesetzt, diesmal auf der Insel San Salvador. Und wieder fanden sie »Indianer« vor – so nannte sie Kolumbus, der ja der Meinung war, den Seeweg nach Indien gefunden zu haben -, welche die gleichen in so roher Manier hergestellten Zigarren rauch­ten.

Kolumbus brachte neben seinen neuen Kenntnissen auch einige Tabakblätter mit zurück nach Spanien – und schon bald war das Zigarrenrauchen Nouvelle culture in der spanischen Gesellschaft. Kurze Zeit später wurde der Brauch aus der Neuen Welt in Portugal übernommen. Aufgrund der hohen Tabakkosten blieb er jedoch der besseren Gesellschaft vorbehalten (was noch heute für die handge­rollte Zigarre zutrifft). Aus irgendwelchen Gründen behielten Spa­nier wie Portugiesen die Entdeckung des Tabaks für sich, und während der nächsten drei Jahrhunderte waren Zigarren außerhalb der Iberischen Halbinsel selten.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts war dann die Zigarrenherstellung dennoch ein wichtiger Produktionsfaktor geworden, und so wurden Eine europäische »Zigarren-Boutique« aus dem frühen 19. Jahrhundert. Ein Accessoire für den Gentleman aus dem vorigen Jahrhundert: Wenn man oben am Knopf dreht, springen die kleinen Türen auf, wobei jede eine Zigarre freigibt.

1731 die »Königlichen Manufakturen von Sevilla« ins Leben geru­fen, um die wachsende Industrie in den Griff zu bekommen. Um die Mitte desselben Jahrhunderts brachten holländische Händler die Zigarre in ihre Heimat, und schließlich gelangte sie sogar nach Russland. Dort ließ Katharina die Große ihre Zigarren mit feinen Seiden­bändern umwickeln, damit ihre erlauchten Finger keine Nikotin­flecken vom Rauchen bekamen. Dieses ebenso einfache wie geniale Hilfsmittel war der Vorläufer der Bauchbinden, wie sie heute allge­mein bekannt sind.

Und Amerika? Es bedurfte eines britischen Seeoffiziers, um den Zigarrentabak dorthin zu bringen – sein Name: Israel Putnam. Als der Colonel 1762, nach Beendigung des Krieges gegen Kuba, unter König George III. in die Kolonien zurückkehrte, brachte »Old Put« (wie er später während des Amerikanischen Bürgerkriegs genannt wurde) drei Eselladungen Havanna-Zigarren mit. Zu dieser Zeit waren die amerikanischen Rebellen jedoch schon völlig von ihrem eigenen Tabak eingenommen, der in Pfeifen geraucht wurde – und so blieb das Rauchen von Zigarren in der jungen Republik bis ins frühe 19. Jahrhundert weitgehend unbekannt (und spielte bis zu den fünf­ziger Jahren jenes Jahrhunderts keine bedeutende Rolle). Obwohl Kuba nur ein Jahr lang unter britischer Herrschaft stand (1763), genügte dieser kurze Zeitraum, um für den Havanna-Tabak die Tore Europas zu öffnen und dem süßen, erdigen Aroma dieser Blätter Einlass zu gewähren. Solch Geschmack und Empfindung kannten nur wenige auf dem Kontinent, abgesehen natürlich von den Spaniern, Portugiesen und Holländern. Die Verlockungen dieses scharfen Duftes breiteten sich weiter aus, als französische Truppen 1808 Spanien besetzten und die Soldaten Napoleons kubanische Zigarren »aus erster Hand« kennenlernten. Das war jedoch nicht die erste Begegnung der Franzosen mit Havannas. Während der Kämpfe gegen die Briten requirierte ein gewisser Antoine Depierre 1793 ein aus Havanna kommendes holländisches Handelsschiff und schaffte es in einen französischen Hafen. An Bord waren – natürlich – Zigar­ren! Sie wurden sofort zum Riesenerfolg bei jedem, der das Glück hatte, eine zu ergattern. Als schließlich die französische Regierung erkannte, welche Einnahmen da zu machen waren, gründete sie 1811 das »Staatliche Tabakmonopol«, begann jedoch erst 1816, nach Beendigung des Krieges mit Großbritannien, mit der Zigarrenpro­duktion.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte sich die Zigarrenproduktion auf Italien und die Schweiz ausgeweitet. Und im Jahre 1810 wurde schließlich die erste Zigarrenfabrik in Amerika gegründet. Das war zu der Zeit, als Tonpfeife und Schnupftabak bei den Rauchern gang und gäbe waren, und obwohl die Zigarre der viel angenehmere Weg war, »Tabak zu sich zu nehmen«, dauerte es eine Weile, bis sie gesellschaftsfähig wurde – um dann, jenseits des Atlantik, während des »goldenen« Viktorianischen Zeitalters, nach und nach eine Aura von Prominenz und Respektabilität zu erhalten. Wurden 1823 nur 15 000 Zigarren nach ganz Großbritannien importiert, so war die Zahl um 1840 auf 13 Millionen emporgeschnellt – das Rauchen von Zigarren war eindeutig im Kommen. Da eine Zigarre viel teurer war als eine Pfeifenfüllung, wurde sie gleichzeitig zum Symbol für Ele­ganz und Reichtum – für den Tabakgenießer ein Rauchzeichen im wahrsten Sinne des Wortes dafür, zu den erfolgreicheren Bewohnern der zivilisierten Welt zu gehören.

18 JunNatürlich Heilen mit der Wüstenlilie

Verbrennungen mit Aloe vera heilen

Die Aloe wurde von unseren Ahnen im Übrigen “Erste Hilfe Pflanze” genannt. Es wurde empfohlen, die Aloe Pflanze ans Küchenfenster zu positionieren, damit sie bei Einem Missgeschick für die Köchin oder Hausfrau sogleich erreichbar war. Und das nicht ohne Grund: Die häufigsten Unfälle in Küchen waren in vergangener Zeit sicher Brandverletzungen durch das Arbeiten am offenen Feuer und auf der oft glühenden Herdplatte. Tatsächlich ist die Aloe-vera Pflanze dafür die ideale Heilpflanze. Ihr Saft, aufgetragen auf verbrannte Stellen, lindert umgehend die Schmerzen, wirkt inflammotorisch und regt die Neubildung der Haut an.

Bedecken Sie mit einem sterilen Tuch, getränkt mit reiner Aloe, die Verbrennung und wechseln es mehrmals täglich. Zum schlafen kann danach ein leichter, auf keinen fall behindernder Verband angelegt werden.

 

Mit der Aloe-vera-Pflanze Insekten vertreiben

Den von den Europäern verfolgten Indianern Nordamerikas, die sich häufig in Sumpfgebieten verkrochen, soll es jahrelang gut gelungen sein, ihren Peinigern das Phänomen vorzuenthalten, weswegen sie nicht so wie diese von Gelsen angegriffen und gepeinigt wurden. Völlig simple Antwort: Sie schmierten ihren Körper mit dem Saft der Aloe-vera ein, und dieser Geruch hat dann die Gelsen abgehalten.

Sogar für den Fall, dass ein Insekt Sie bereits gestochen hat, leistet die Aloe vera durch ihrer antibakteriellen Auswirkung hervorragende Dienste: Der Stich heilt schneller, und die Stelle kann sich keinesfalls entzünden. Sie sollten infolgedessen auf den Einstich unverzüglich etwas Aloe-Saft auftragen.

 

Darmverstopfung

Verstopfung kommt sehr oft vor. Sie ist sozusagen eine Krankheit unserer Zeit. Die Gründe können vielschichtig sein: ein Bürojob, Melancholie und Deprimiertheit. Meistens aber basiert die unvermittelt auftretende Stuhlverstopfung auf einer schlechten Ernährungsweise oder auch auf Dysbalance der Enzyme, die beim Nähstoffabbau gebraucht werden.

Etliche schlucken beim ersten Vorzeichen von Darmverstopfung auf der stelle und ebenso ohne überlegen das nächstbeste Abführmittel, welches akkurat das absolut falsche sein könnte. Falls die Stuhlverstopfung durch einen Krampf der Darmmuskulatur bewirkt wird, und man ein Arzneimittel nimmt, das die Muskulatur zu Bewegung animiert, Wird es noch beträchtlich ärger, da schließlich gerade die heftige Bewegung zum Krampf geführt hat.

Unbedenkliche, rezeptfreie Medikamente gegen Darmverschluss besitzen keinen Effekt auf die Darmmuskeln, stattdessen probieren diese Arzneimittel zu verhindern, dass sich der Inhalt des Darms verdickt. Umso flüssiger der Darminhalt, desto einfacher kann man ihn ausscheiden. Falls diese Präparate regelmäßig über längere Zeit genommen werden, Könnte eine Darmträgheit die Auswirkung sein, die bar solcher Präparate letztendlich gar nicht mehr funktionieren kann – und eben damit zu einer Medikamentenabhängigkeit. Setzen sie das Medikament hinterher plötzlich ab, erfolgt eine bösere Darmverstopfung wie vorher.

Seit über Zwei Jahrtausenden wird die Aloe vera als digestiv verwendet: Die Aloe vera unterstützt und stimuliert Enzyme, welche die Nahrung in ihre verdaulichen Wirkstoffe zerlegen. Das ist nicht bloß gesünder, sondern hat auch keine Medikamentenabhängigkeit zur Konsequenz. Nehmen sie dreimal täglich 1 Teelöffel Aloe Saft zu den Mahlzeiten ein. Zur Behebung einer akuten Stuhlverstopfung schlucken Sie am Abend drei Kaffeelöffel Aloe vera Saft vor dem Zu Bett gehen.

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04 MaiMit Ayurveda Ernährung auf angenehme Art abnehmen

 

Manche von Ihnen werden regelrechte »Diät-Karrieren« hin­ter sich haben: von der Hollywood- über die Kartoffel- zur Rohkost-Diät. Nach anfänglichen Erfolgen stellt sich der Kör­per aber meist nach Beenden der Diät wieder auf »Normal­kost« ein, und die Gewichtsprobleme treten nach einer Weile wieder auf.

Wenn Sie mit der Ayurveda Ernährung überflüs­sige Pfunde loswerden möchten, so sollten Sie sich zunächst folgendes überlegen:

• Grundlage für eine Gewichtsreduktion ist Ihr Konstitu­tionstyp. Da Sie mit bestimmten Anlagen auf die Welt ge­kommen sind, ist es beispielsweise unrealistisch, den Kör­perbau eines Vata-Typs annehmen zu wollen, wenn bei Ihnen Kapha-Tendenzen vorherrschen.

• Abnehmen geht nicht von heute auf morgen, denn Ihr Körper hat auch eine Zeitlang gebraucht, um »rund« zu werden. Gesünder und dauerhafter ist es, wenn Sie sich beim Abnehmen genügend Zeit lassen. Als Richtwert beim Abnehmen gilt: etwa ein bis drei Kilo im Monat!

• Lösen Sie sich innerlich von zwanghaftem Muss-Denken und Muss-Handlungen sowie von Idealvorstellungen und Idealmaßen. Probleme mit dem Gewicht entstehen zuerst im Kopf: Mit Ihrer Körperweisheit erfassen Sie genau, dass Ihre Figurwünsche eventuell falschen, zwanghaften Vorstel­lungen entspringen.

Dazu gehört die Erkenntnis, dass Sie vielleicht Essen als See­lentröster brauchen, um Unstimmigkeiten im emotionalen Bereich auszugleichen, oder dass Sie sich von Werbe- und Laufstegschönheiten beeinflussen lassen. Doch ob nun ein Fotomodell oder Ihre beste Freundin für Sie nachahmens­werte Vorbilder sind – viel sinnvoller ist es, wenn Sie sich Ihren Rahmen der Möglichkeiten abstecken, und wenn Ihrer Absicht der tiefe Wunsch nach Wohlbefinden zugrunde liegt. Das spürt Ihr Körper und reagiert darauf.

• Bei all dem ist wichtig, dass Sie (wieder) in Kontakt mit  Ihrer inneren Natur kommen, damit Sie die Signale Ihres Körpers spüren und danach handeln können. Nur so wer­den Sie beispielsweise erkennen, dass Sie nicht Essen, son­dern Liebe und Zuneigung brauchen. Sie werden keine unnatürlichen Schlankheitsmittel wie Radikalkuren, einseitige Diäten, Nahrung in Pulverform oder Appetitzügler mehr brauchen, denn alle diese Mittel entfernen Sie nicht nur vom Quell Ihrer inneren Weisheit. Sie schwächen darüber hinaus Ihre Verdauungskraft und somit auch Ihr Lebensgefühl.

Wenn Sie die zehn ayurvedischen Ernährungsregeln  einhalten (ayurvedische Ernährungsregeln), einmal wöchentlich nur Flüssiges zu sich nehmen (leichte Suppen, Tee, warmes Wässer), regelmäßig meditieren, um Ihre Körpersignale besser wahrzunehmen, und Essen nicht als Ersatzhandlung brauchen, werden Sie mit der Zeit feststellen, dass sich Ihr Gewicht auf ein gutes Maß einpendelt und dass Sie dabei gesund sind und sich rundum wohl fühlen.

 

20 MrzWertvolle Naturprodukte

Aloe Vera Saft

Empfohlene Menge zur Aufrechterhaltung der Gesundheit: 60 – 90 ml Aloe Vera Saft täglich. Bei Grippe, Infektionen, Geschwülsten, Abwehrschwäche, Diabetes oder Herzproblemen empfiehlt sich zur Nahrungsergänzung eine Menge von 250 ml bis maximal 500 ml täglich. Am besten wird der Saft auf nüchternen Magen, eine halbe Stunde vor dem Essen eingenommen. Aloe vera Saft kann pur, mit Wasser oder mit Fruchtsaft gemischt getrunken werden.

Acidophilus/Bifidus

Diese Bakterien gehören zu den wichtigsten Keimen der Darmflora. Sie vergären Zucker zu Milchsäure und schaffen dadurch im Dünndarm ein saures Milieu, das unerwünschten bakteriellen Infektionen (z. B. bei Durchfall, Verstopfung, Blähungen etc.) entgegenwirkt.

Bei regelmäßiger Einnahme von Acidophilus/Bifidus Keimen kann eine gesunde Flora im Verdauungstrakt entstehen, die das Wachstum von pathogenen Organismen wie Parasiten, Bakterien und Hefepilzen verhindert und zu gesunder Darmfunktion verhilft.

Weizengrassaft

mit seinem Reichtum an Chlorophyll, seltenen Enzymen, allen bekannten Mineralstoffen und einem sehr hohen Vitamingehalt dient es zur Unterstützung der Blutreinigung und Blutbildung. Entgiftung und Zuführung von Zellnährstoffen ist die Aufgabe aller Chlorophyllsäfte. Grüne Säfte sind die stärksten Basenbildner zur Regulierung des Säure-Basen Gleichgewichts mit außergewöhnlich hohem Energiegehalt. Weizengrassaft ist eingefangener Sonnenschein.

100 g Weizengrassaft entsprechen dem Nährwert von 2 kg bestem Gemüse.

Alfalfa Sprossen und Alfalfa Pulver

Alfalfa, bei uns auch als Luzerne bekannt, ist eine altbekannte Kleeart, die zum Keimen von Alfalfasprossen verwendet wird. Alfalfagrün gilt als Kraftnahrung und wegen seines Reichtums an Kalzium, vielen weiteren Mineralstoffen und Chlorophyll eine vorzügliche Nahrungsergänzung zur Regulierung des Säure-Basen-Gleichgewichts. 50 g Alfalfasprossen enthalten schon 600 mg Kalzium und 1000 mg Vitamin C (entspricht 6 Gläsern Orangensaft frisch gepresst). Alfalfa-Pulver und Alfalfa-Tabletten sind als Fertigprodukte in Rohkostqualität im Handel erhältlich.

Zink

Dieses Spurenelement ist in mehr als 100 Körperenzymen enthalten und zur Steuerung des Stoffwechsels unentbehrlich. Zinkmangel zeigt sich in Abwehrschwäche, Faltenbildung, Potenzstörungen, Prostatabeschwerden, Konzentrationsstörungen, Akne, Diabetes und Gefühlskälte. Die Algenspezialität “Spirulina Zink” mit organisch gebundenem Zink kann vorbeugend verzehrt werden und helfen, Mangelzustände zu beseitigen.

Selen

Selen ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das zur Erhaltung der Abwehrkräfte von großer Bedeutung ist. Inzwischen sind unsere Kulturböden ausgelaugt und arm an Selen – entsprechend selenarm sind unsere heimischen Mehl- und Getreideprodukte. Wissenschaftliche Studien weisen aus, dass bei ausreichender Selenversorgung die Krebsrate im Durchschnitt um 50 % vermindert werden könnte. Getreide, ungeschälter Sesam und Kokosnüsse sind klassische Selenlieferanten. “Spirulina Selen” Tabletten mit organisch gebundenem Selen sind eine empfehlenswerte Nahrungsergänzungen zur natürlichen Selenversorgung.

Spirulina-Mikroalgen

Neben Weizengrassaft gehören Spirulina-Algen zu den wenigen Nahrungsmitteln, von denen sich der Mensch längere Zeit ohne Mangelerscheinungen ernähren kann. Das ausgeglichene Nährstoffspektrum mit 70 % essentiellen Aminosäuren, Chlorophyll, seltenem Vitamin B 12 und viel Carotin, Mineralstoffe und ungesättigten Fettsäuren machen die Minialge Spirulina zur wertvollen Nahrungsergänzung. Unsere Zivilisationskost enthält nicht mehr ausreichend Vitalstoffe, deshalb ist die zusätzliche Einnahme von Spirulina eine gute Alternative für alle Altersgruppen. Der hohe Proteingehalt von ungefähr 70 % führt zu einem wohltuenden Sättigungsgefühl. Wenn Sie abnehmen wollen, nehmen sie vor den Mahlzeiten 6 – 8 Spirulina Tabletten mit viel Flüssigkeit. Spirulina Eiweiß mit hoher Sättigungskraft lässt sie weniger essen, die Pfunde können purzeln. Spirulina ist auch eine gute Notnahrung. Mit Wasser und Spirulina können Sie sich problemlos monatelang ernähren. Während einer Fastenkur haben sich Spirulina Algen zur Überwindung der typischen Fastenkrisen sehr bewährt.

Indian Essence

Indian Essence ist eine Mischung aus 9 verschiedenen Kräutern, die aus der traditionellen Indianermedizin zu uns gekommen ist. Berühmtheit erlangte das indianische Kräuterelixier durch die Krankenschwester Rene Caisse in Kanada, die diese Kräuteressenz bei Krebskranken mit beachtlichen Erfolgen angewendet hat.

Die Stärke dieser Kräuteressenz liegt in der Entschlackung, Blutreinigung und Mobilisierung der Abwehrkräfte. Um die Entgiftung nicht zu heftig anzufeuern, beginnt man mit2 Essl. Kräuteressenz und steigert langsam auf maximal 6 Essl. täglich. Indian Essence kann sehr gut in Kombination mit Aloe Vera Saft getrunken werden.

Schwarzkümmelöl und Nachtkerzenöl

Essentielle Fettsäuren werden für den Menschen der westlichen Welt immer bedeutsamer: Der Bedarf an lebenswichtigen, gesunderhaltenden Fettsäuren vergrößert sich durch denaturierte, minderwertige Industrionahrung in zunehmendem Maße.

Ohne Sauerstoff kein Leben: Öle mit hochungesättigten Fettsäuren optimieren die Sauerstoffverwertung. Bei Hautproblemen, müder Haut und Unterversorgung der Körperzellen, hat sich Nachtkerzenöl innerlich wie äußerlich angewendet bewährt. Nach exzessivem Alkoholgenuss sorgen hochungesättigte Fettsäuren für bessere Sauerstoffverwertung und bringen rasche Linderung. Schwarzkümmelöl mit antibiotischen und antimykotischen Nährstoffen leistet einen besonderen Beitrag zur Mobilisierung der Abwehrkräfte. Für Allergiker und Immungeschwächte sind die zellschützenden, entzündungshemmenden sowie ausgleichenden Eigenschaften von Schwarzkümmelöl ein hilfreicher Bioregulator, der ebenso zur Pflege von Problemhaut verwendet werden kann. Empfehlung: Morgens und abends je 1 Teelöffel Schwarzkümmelöl zu den Mahlzeiten.

29 FebWelche Honigsorten gibt es?

Honigspezialisten müssen gar nicht das Aroma eines Honigs schmecken, um zu erkennen, welche Honigart sie vor sich haben. Schon ein Blick auf Farbe und Konsistenz genügt, um seine Herkunft zu bestimmen. Honig kann mil­chig weiß, blassgelb, rötlich oder dunkelbraun, flüs­sig, cremig, körnig, geleeartig oder fest kristallisiert sein – jede dieser Eigenschaften weist auf bestimmte Pflanzenarten und Erntegebiete hin. Damit ein Honig als spezielle Sorte (Tracht) deklariert werden kann, müssen mindestens 51 % des Nektars oder Honigtaus von einer Pflanzenart stammen.

Blütenhonig” bezeichnet das Produkt wandernder Bienen, die nicht auf eine bestimmte Pflanzenart angesetzt wurden.

Honig kann mild, duftig, herb, harzig, süß, würzig und sogar bitter schmecken. Jede Honigart hat ein anderes Aroma. Und so unterschiedlich wie seine Geschmacksrichtungen sind auch die dem jeweiligen Honig zugeschrie­benen Heilkräfte.

Welche Vielfalt an Honigarten es gibt, kann man in Honiggeschäften sehen. Dort gibt es oft auch „Honigbars”, an denen man nach Lust und Lau­ne probieren kann, wie unterschiedlich die Honigsorten schmecken. Hier einige Beispiele:

Akazienhonig ist flüssig, hell und mild, gut geeignet zum Verrühren in Getränken, zum Kochen und Backen. Er wirkt verdauungsfördernd und wird bei Magen- und Darmbeschwerden, Sodbrennen und bei Erkältungskrank­heiten empfohlen.

Blütenhonig ist ein aromatischer goldfarbener Honig mit kräftigender und schmerzlindernder Wirkung, der als natürliches Heilmittel gegen Allergien (insbesondere Heuschnupfen) und vegetative Erschöpfung gilt.

Buchweizenhonig ist geleeartig und recht dunkel und schmeckt harzig. Er soll sich günstig auf Verdauung und Stoffwechsel auswirken.

Eukalyptushonig ist kräftig und aromatisch. Ihm wird infektionshemmen-de Wirkung bei Erkrankungen der Atemorgane und Harnwege zugeschrie­ben, außerdem gilt er als Immunsystem-Stimulator.

Heidehonig wird aus den Blüten des Heidekrauts gewonnen, zeigt eine röt­liche bis hellbraune Färbung und kristallisiert schnell. Da er besonders eisen­haltig ist, wirkt er kräftigend und stabilisierend, außerdem ist er harntreibend und deshalb bei Erkrankungen des Nieren- und Blasenbereichs hilfreich.

Kastanienhonig ist bernsteinfarben und schmeckt herb bis bitter. Er wirkt kreislaufanregend.

Kleehonig ist ein sanfter, cremiger, süßer Honig mit beruhigender und ent­krampfender Wirkung.

 Lavendelhonig wirkt ähnlich wie Kleehonig, ist aber klar und noch zarter. Er eignet sich gut als Wundpflaster bei Verbrennungen und Verbrühungen.

Lindenblütenhonig erkennt man an seiner grünlich-gelben Farbe. Er ist hocharomatisch und wirkt schweißtreibend, reizlindernd und appetitanre­gend. Empfohlen wird er gegen Appetitlosigkeit, Erkältungen, Husten, Stirn­höhlenentzündung und Kopfschmerzen.

Löwenzahnhonig ist goldgelb wie die Löwenzahnblüten. Als Heilmittel ist er durch seine blutreinigende Wirkung sowie bei Nieren-, Leber- und Gal­lenleiden bekannt.

Orangenblütenhonig ist ein hell bernsteinfarbener, sehr süßer Honig, der sich positiv bei Verdauungs- und Schlafstörungen auswirkt.

Rapshonig ist hell und mild und kristallisiert schnell. Ihm wird eine beruhi­gende, ausgleichende, entspannende Wirkung zugeschrieben.

Rosmarinhonig hat eine helle Bernsteinfärbung und    schmeckt herb und kräftig. als kreislaufanregend, kräftigend und verdauungsfördernd und wird bei vegetativer Erschöpfung, Gallen- und Leberbeschwerden empfohlen.

Tannenhonig ist sehr dunkel und flüssig und von harzigem Geschmack. Er ist bewährt als Mittel gegen Bronchitis.

Waldhonig hat eine hellbraune bis rötliche Färbung, schmeckt würzig-aro­matisch und wirkt gegen Erkältungen und Nervosität.

23 FebRichtig auftauen

• Gemüse und Obst sollten nicht länger als ein Jahr in der Truhe verbringen, Gemüsepüree und Obstmus etwa neun Monate, fertige Gemüsegerichte oder ob­stige Süßspeisen etwa drei Mona­te. Je weniger Zeit die Nahrungs­mittel dort lagern, desto höher ist ihr Nährwert.

• Die Kälte tötet Mikroorganis­men und Enzyme nicht, sondern versetzt sie lediglich in Kältestar­re. Sie bauen auch in der Kühltruhe ab und um, allerdings sehr sehr langsam. Doch beim Auftauen er­wachen ihre Lebensgeister, des­halb sollte das Obst und Gemüse bald verzehrt werden und nicht noch Tage im Kühlschrank ver­bringen.

• Gefrorenes Gemüse aus der Gefriertruhe nehmen und sofort verarbeiten. Je nachdem, worum es sich handelt und was man da­mit vorhat, gibt man es entweder in siedendes Wasser (z. B. Blu­menkohl, Brokkoli) oder in die Suppe oder dämpft es in Fett oder Öl an (z. B. Wirsing, Meerrettich). Beachten Sie, dass gefrorenes Gemüse um etwa ein Drittel we­niger Garzeit braucht als frisches. Salatgemüse wie geraspelte Möhren legt man in eine Schüssel, übergießt das eisige Gemüse mit Salatsoße und mischt öfter durch, damit es schneller taut.

• Auch Küchenkräuter fügt man gefroren den Speisen zu, z. B. Pe­tersilie, Schnittlauch in die Suppe, Dill in den Salat. So leiden Aroma und Inhaltsstoffe am wenigsten.

Einmal aufgetaut, schimmeln und faulen die feuchten Kräuter bald, wenn sie in der warmen Küche liegen.

Zum Einfrieren eignen sich: Obst: Apfelmus, Aprikosen, Brombeeren, Ebereschen, Erd­beeren, Heidelbeeren, Himbee­ren, Holunder, Johannisbeeren, Kirschen, Kiwis, Mirabellen, Pfirsiche, Pflaumen, Rhabarber (auch als Kompott), Sanddorn, Stachelbeeren, Zwetschgen, Ha­selnüsse und Walnüsse (gerie­ben) sowie Obstmark und -safte

Gemüse: Blumenkohl, Bohnen, Brokkoli, Dicke Bohnen, Erb­sen, Grünkohl, Gurkenschei­ben, Kohlrabi, Lauch, Mangold, Möhren, Spargel, Spinat, To­matenpüree, Zucchinischeiben, Zuckermais

Kräuter: Petersilie, Dill, Schnitt­lauch, Majoran

22 FebRohsäftefasten ist pfui!

Beim Rohsäftefasten wird dem Körper in drei bis fünf kleineren Mengen über den Tag verteilt etwa 750 Milliliter Saft zuge­führt, davon sind 300 Milliliter Obstsaft, 300 Milliliter Gemüsesaft und 150 Millili­ter Heilpflanzensaft (jeweils frisch ge­presst). Um Beschwerden zu vermeiden, sind säurearme Früchte, wie Pfirsiche, Birnen, Trauben, Mandarinen oder Man­gos, zu bevorzugen.

Heilpflanzensäfte (erhältlich in Re­formhaus, Apotheke oder Bioladen) wer­den aus frischen Wurzeln, Blättern, Blü­ten oder Früchten von solchen Pflanzen gepresst, deren Wirkung eindeutig erwie­sen ist. So regt eine Mischung von Brenn­nessel-, Löwenzahn- und Artischocken­saft die Darm-, Leber- und Nierenfunk­tion an. In den Säften befinden sich kaum unverdauliche Bestandteile wie beispielsweise Zellulose. Deshalb werden sie auch unmittelbar vom Körper absor­biert. Darüber hinaus wird der Körper mit Betacarotin, Vitamin C, Flavonoiden und vielen anderen sekundären Pflan­zeninhaltsstoffen versorgt.

Beurteilung

Beim Saftfasten muss mit den klassischen Nebenwirkungen des Fastens wie Mus­kelabbau mit Eiweißverlust, Jo-Jo-Effekt, Kältegefühl, Unwohlsein und eventuell Kreislaufproblemen, Gichtanfälle oder Übersäuerung und psychischen Proble­men gerechnet werden. In Kliniken kann gegen diese Probleme vorgegangen wer­den, weswegen von eigenmächtigem Fas­ten zu Hause dringend abzuraten ist.

Eine Fastenkur in einer Klinik sollte in jedem Falle auch Schulungsmaßnah­men beinhalten. Diese sollten den Anfor­derungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und der Deutschen Adipositas-Gesellschaft entsprechen. Ein ausgie­biges Bewegungsprogramm ist nicht sinnvoll, da der Eiweißbedarf dadurch noch erhöht wird. In jedem Falle sollte aber nicht zu einer Inaktivität geraten werden.

Wichtig ist es auch, die innere Ein­kehr zu fördern. Dafür können beispiels­weise Kurse angeboten werden. Auto­genes Training ist sinnvoll, um sich zu entspannen und die körperliche Mitte wiederzufinden.

Da durch das Fasten der Dünndarm recht rasch geschädigt wird und sich die Schleimhaut verändert, muss anschlie­ßend ein behutsamer Kostaufbau betrie­ben werden. Außerdem ist es wichtig, die Darmflora durch die Gabe von Probiotika und Präbiotika wiederaufzubauen. Das ist insbesondere bei ballaststoffarmen Fastenformen wie dem Saftfasten erfor­derlich. Außerdem müssen Pro- und Prä­biotika auch immer gegeben werden, wenn der Darm durch Tees, Glaubersalz oder Darmspülungen künstlich entleert worden ist.

Darmflora und -Schleimhaut werden durch Fasten geschädigt.

Probiotika sind in der Regel Milchsäure­bakterien oder Hefepilze (Kefirpilze), die im menschlichen Magen-Darm-Trakt zum großen Teil überlebensfähig sind. Sie siedeln sich insbesondere im Dick­darm an und bilden hier den wichtigsten Bestandteil unseres Immunsystems. Als Probiotika werden Mikroorganismen be­zeichnet, die lebend im Dickdarm an­kommen und sich hier ansiedeln. Die Ansiedlung ist aber nur kurzfristig. Dar­aus ergibt sich, dass probiotisch wirksa­me Mikroorganismen möglichst täglich in ausreichender Menge aufgenommen werden müssen, um die menschliche Ge­sundheit zu fördern.

Aber nicht nur das, Probiotika benö­tigen zudem sozusagen Nahrung: Die Probiotika ernähren sich von Präbiotika. Das sind unverdauliche Ballaststoffe, die im Dickdarm anlagern. Dazu gehören beispielsweise Oligofruktose oder andere Ballaststoffe, die in Apfelschalen (Pektin) oder Plantago-ovata-Samenschalen oder Guarkernmehl enthalten sind. Es gibt in­zwischen Präparate; die Pro- und Präbio­tika enthalten. Sie werden als Synbiotika bezeichnet. Probiotisch hochwertige Mi­kroorganismen sind beispielsweise in Kefir, Brottrunk, frischem Sauerkraut, Yakult, Arzneimitteln (wie Mutaflor) und speziellen Joghurtprodukten enthalten.

Die Darmflora ist der wichtigste Be­standteil unseres Immunsystems. Ohne eine funktionstüchtige Darmflora wird der Mensch rasch krank. Allergien und Unverträglichkeiten sind oft die Folge ei­ner gestörten Darmflora. Bei diesen Stö­rungen kommt es zum sogenannten durchlässigen Darm (leaky gut). Die Fol­ge daraus sind überschießende Immun­reaktionen, Allergien, Unverträglichkei­ten und schließlich sogar Entzündungen und hormonelle Veränderungen, die so­gar in der Lage sind, die Entstehung von Übergewicht zu fördern.

Der Einfluss der Darmflora auf die menschliche Gesundheit ist eindeutig ge­klärt. Nicht nur im Tierversuch konnte nachgewiesen werden, dass die Entste­hung von Übergewicht mit der Darmflora im Zusammenhang steht.

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